Die
betreuende Bundestagsabgeordnete für den Landkreis Landshut, Angelika
Graf (SPD), die auch Vorsitzende des Vereins „Gesicht zeigen -
Rosenheimer Bündnis gegen Rechts
e.V.“ ist, zeigt sich schockiert über
das jüngst öffentlich gemachte Vorhaben der Jungen Nationaldemokraten,
der Jugendorganisation der NPD, ihren Landeskongress in der
niederbayerischen Bezirkshauptstadt abhalten zu wollen. „Dass hier auch
die Wahl ausgerechnet noch auf ein Gymnasium fällt, das sich klar als
„Schule gegen Rassismus“ positioniert, ist mehr als infam“, empört sich
Graf. Sie habe volles Verständnis für das Entsetzen von Lehrern, Eltern
und Schülern, stehe voll und ganz auf deren Seite und hoffe sehr auf
eine baldige Reaktion des Oberbürgermeisters Rampf. Insgesamt gehe sie
aber davon aus, dass Stadt, Schule und Landshuter Bürgerinnen und
Bürger dem rechten Ansinnen entsprechend entgegenzutreten wüssten, so
Graf weiter. Die täglichen Meldungen zeigten, welch schwerwiegende
Folgen die Vernachlässigung möglicher Gefahren von Rechts nach sich
zögen.