Die Rosenheimer SPD-Bundestagsabgeordnete Angelika Graf unterstützt die Bitte der Stadt Rosenheim um zusätzliche Stellen für Schulsozialarbeit aus dem Regelförderprogramm „Jugendsozialarbeit an Schulen“ (JaS). Die Schaffung dieser Stellen erfolgt im Rahmen des neuen Bildungs- und Teilhabepakets des Bundes. „Über den Bundesrat konnten wir durchsetzen, dass bundesweit 3000 zusätzliche Stellen für die Schulsozialarbeit geschaffen werden“, so Graf. Wie Staatsministerin Haderthauer jetzt auf Grafs Nachfrage mitgeteilt hat, ist in Bayern ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn für neue JaS-Stellen möglich. Prinzipiell könnten nach dem erfolgreichen Durchlaufen des Antragsverfahrens bereits zum 1. September neue Stellen eingerichtet
bzw. alte Stellen aufgestockt werden. Als kritisch erachtet Graf allerdings, dass laut Haderthauer die Förderung nur im Rahmen einer stabilen Haushaltslage gesichert ist. Dies stelle die Finanzierung der Schulsozialarbeiterstellen für die Kommunen insgesamt auf wackelige Beine. Desweiteren seien mit dem Förderungsende 2013 die Kommunen im Anschluss mit der Weiterfinanzierung der Schulsozialarbeit auf sich allein gestellt. Laut Haderthauer soll es aber nach Auslaufen der Bundesmittel die Möglichkeit der Überführung in des JaS-Förderprogramm geben, was Graf begrüßt. Die Kommunen dürften mit einer so wichtigen gesellschaftspolitischen Aufgabe auf keinen Fall allein gelassen werden, betont Graf.
Nähere Informationen zu den Details des Förderprogramms finden sich unter
www.jugendsozialarbeit.bayern.de.