Sprunglink zur Hauptnavigation . Sprunglink zum Hauptinhalt dieser Seite . Sprunglink zur Suchfunktion und weiterführenden Links dieser Seite

. Sie sind hier: Startseite > Themen > Familie > Das Recht auf Religionsfreiheit darf nicht dem Recht auf sexuelle Selbstbestimmung entgegenstehen

Pressemitteilung / Familie / Frauen / Gesellschaft / Menschenrechte

Das Recht auf Religionsfreiheit darf nicht dem Recht auf sexuelle Selbstbestimmung entgegenstehen

Appell der Bundestagsabgeordneten des Deutschen Parlamentarischen Forums für sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte (DPF) anlässlich der Rede des Papstes am 22. September 2011 im Deutschen Bundestag:

Die Mitglieder des DPF im Deutschen Bundestag appellieren an Papst Benedikt XVI, dass der Vatikan endlich vorbehaltlos die Umsetzung des Aktionsprogramms von Kairo unterstützt und die sexuellen und reproduktiven Rechte der Menschen respektiert.

Denn das Recht auf Religionsfreiheit darf nicht dem Recht auf sexuelle Selbstbestimmung entgegenstehen.

Das von 179 Nationen beschlossene Aktionsprogramm der Internationalen Konferenz für Bevölkerung und Entwicklung 1994 in Kairo garantiert allen Männern, Frauen und Jugendlichen auf der Grundlage der sexuellen und reproduktiven Rechte die Freiheit, ihre Lebens- und Sexualpartner und -partnerinnen sowie ihre Form des Zusammenlebens selbstbestimmt wählen zu können.

Das schließt einen ungehinderten und niedrigschwelligen Zugang zu Informationen, medizinischer Versorgung und Methoden der Familienplanung ein, welcher allen Menschen uneingeschränkt gewährt werden muss.

Tatsächliche Gleichstellung der Geschlechter ist noch lange nicht erreicht. Das DPF ruft dazu auf, die Forderungen der Millenniumserklärung aus dem Jahr 2000, in denen die Vereinten Nationen die Gleichstellung und die damit einhergehende Stärkung der Frauen festgeschrieben haben, endlich umzusetzen.

 
 

Das Deutsche Parlamentarische Forum für sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte hat sich dem Aktionsprogramm der Internationalen Konferenz für Bevölkerung und Entwicklung (ICPD) von Kairo im Jahr 1994 verpflichtet. Das DPF ist eine fraktionsübergreifende Gruppe von Parlamentarierinnen im Deutschen Bundestag.

 
Empfehlungen
Kita-Plätze statt Betreuungsgeld - Rosenheimer SP....
”Mal Dir die Welt, wie sie Dir gefällt&ldqu....
Betreuungsgeld ist schädlich.
Prävention: Untätigkeit als Strategie.
Gastfamilien gesucht! Angelika Graf unterstützt ....
Elternbegleitung Plus: Drei Modellstandorte in Ro....
Europa muss solidarisch sein.
Strategie zur Drogen- und Suchtpolitik enthält zu....