


Anlässlich der von CDU, CSU und FDP geplanten Kürzung der Mittel für die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) um rund 13 Prozent erklärt die Bundesvorsitzende der AG SPD 60 plus, Angelika Graf:
Die unsozialen
Kürzungspläne
von Schwarz-Gelb treffen ältere Menschen, die Opfer von Diskriminierung
im
Alltag und im Arbeitsleben werden. Jede fünfte Beratungsanfrage an die
ADS
betrifft das Thema Alter. Die ADS will in ihrem Themenjahr zur
Altersdiskriminierung im Jahr 2012 die Öffentlichkeit vermehrt auf
dieses
Problem hinweisen und Hilfestellungen für Opfer geben. Es ist zu
befürchten,
dass die Finanzierung der Projekte der ADS aufgrund der falschen
Prioritätensetzung der schwarz-gelben Regierungskoalition nun nicht
mehr im
vollen Umfang gewährleistet werden kann.
Altersdiskriminierung
trifft
zum Beispiel ältere Arbeitnehmer, die trotz körperlicher und geistiger
Fitness
allein aufgrund ihres Alters keinen Job mehr bekommen. Erst auf
Nachfragen der
Betroffenen heißt es dann oft „sie sind zu alt“. Gerade in Zeiten von
Fachkräftemangel kann es sich eine Volkswirtschaft nicht leisten,
wertvolle
Erfahrungen und hohe berufliche Qualifikationen von älteren
Arbeitnehmern zu
ignorieren.