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Bahnhöfe: Graf zieht Bilanz

Die Rosenheimer Bundestagsabgeordnete Angelika Graf (SPD) zieht eine erfolgreiche Bilanz der Konjunkturprogramme der Großen Koalition im Bereich der Deutschen Bahn. Die damalige Bundesregierung habe 1,4 Milliarden Euro in die Verbesserung der Infrastruktur der Deutschen Bahn investiert. Davon hätten auch die Bahnhöfe in Stadt und Landkreis Rosenheim erheblich profitiert. „Uns war wichtig, dass wir die Wirtschaft in der Krise stützen und dabei aber nachhaltig investieren“, so Graf.

Für zahlreiche Bahnhöfe im Landkreis Rosenheim sei erstmals eine schnelle Reiseinformation durch die Installation „Dynamischer Schriftanzeiger“ (DAS) entstanden, so die SPD-Bundestagsabgeordnete. Diese konnten mithilfe der Konjunkturprogramme des Bundes in Bad Aibling, Bad Endorf, Brannenburg, Bruckmühl, Großkarolinenfeld, Kiefersfelden, Kolbermoor, Oberaudorf, Ostermünchen, Prien, Raubling und Feldkirchen-Westerham installiert werden. Für den Bahnhof in Prien sei zudem der Neubau von Aufzügen und damit der barrierefreie Zugang zum Bahnsteig von der damaligen Bundesregierung finanziert worden. Das Kernstück für die Region sei die Generalsanierung des Rosenheimer Bahnhofs mit Mitteln aus den Konjunkturpaketen gewesen, so Graf. Durch die Sanierung des Empfangsgebäudes habe Rosenheim ein Aushängeschild erhalten, auch was den Energiebedarf und die Umweltfreundlichkeit betreffe. Der Energiebedarf sei durch die Sanierung um 90 Prozent gesenkt worden.

Graf fordert von der Bundesregierung, die Verbesserung der Infrastruktur weiter voranzutreiben. „Das Bahnfahren muss noch attraktiver werden. Die Sanierung der Bahnhöfe im Landkreis Rosenheim muss vorangetrieben werden und dabei muss der behindertengerechte, also der barrierefreie Ausbau im Vordergrund stehen“, so die SPD-Bundestagsabgeordnete. Im ersten Schritt müsse die Bundesregierung die von ihr ins Leben gerufene „Zwangsdividende“ der Bahn in Höhe von 500 Mio. Euro im Jahr wieder abschaffen. „Das Geld wäre in der Infrastruktur der Bahn besser aufgehoben, als in den Händen der schwarz-gelben Koalition“, so Graf.
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